Hygiene im Supermarkt

Hygiene im Supermarkt - Worauf wir achten sollten

Risiko - Brot-Selbstbedienung

Zwar werden Brote für das Slebstbedienungsregal im Supermarkt frisch aufgebacken. Doch die Teiglinge dafür könnten schon lange gelagert worden sein. Außerdem wisen Sie nie, ob nicht schon ein anderer Kunde das Brot in der Hand gehabt und es zurückgelegt hat. Besser: abgepacktes oder Brot vom Bäcker kaufen.

Handschuhe

An den Frische-Theken: Entscheidend ist nicht, ob die Bedienung Handschuhe trägt, sondern wie oft diese gewechselt werden. Fragen Sie nach. Ein Fleischerei-Verkäufer verbraucht am Tag bis zu 40 Paar Handschuhe. Und auch wénn zwischendurch Bargeld oder Türgriffe angefasst werden, bringen die Hygieneartikel nur bedingt etwas.

Fleisch und Fisch

Das Fachpersonal an den Frischetheken nimmt es mit den Hygiene-Vorschriften meist sehr genau. Achten Sie  auf die Temperatur der Ware, sie sollte sich eiskalt anfühlen (ideal sind 2 - 4 Grad). Und: Kaufen Sie nichts, was bereits mariniert ist,  denn Verderb ist dann nicht zu erkennen.

Feinkost-Falle

Bei Käse, Feinkost-Salaten und Antipasti machen Sie mit abgepackter Warenichts verkehrt. Wird hingegen mit einer Kelle Knoblauchcreme aus eine Schüssel abgefüllt, kommen leicht Keime und Verunreinigungen an das Lebensmittel. Wollen Sie die Ware nicht am gleichen Tag verzehren, greifen Sie besser zu eingeschweißten Produkten aus dem Kühlregal.

Pilze besser lose kaufen

Abgepackt unter einer Folie bildet sich fast immer Kondeswasser. Pilze sind ohnehin schon leicht verderblich. Bei Feuchtigkeit werden sie noch schneller schlecht und es bildet sich der Stoff Botulin. Für Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann das gefährlich werden. Nehmen Sie am besten waschbare Stoffbeutel für den Einkauf mit.

Dellen und Risse

Konserven, Paier- und Pappverpackungen für Trockenvorräte sollten einwandfrei sein. Denn sonst könnten sich schon Schädlinge oder Feuchtigkeit angesammelt haben. Passiert zum beispiel oft bei Mehl.

Tabu: Laufband

Das Transportband an der Kasse ist eine echte Keimschleuder. Von den Einkäufen über Taschen und viele Hände geht alles direkt auf lose Lebensmittel über. Legen Sie Paprika, Äpfel, Kräuter & Co. darum besser nicht darauf ab.

Quelle: Neue Post 8/2018

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